Im Landkreis Märkisch-Oderland stehen Veränderungen im öffentlichen Nahverkehr bevor. Der Kreistag hat eine Notvergabe für den Busverkehr in den Regionen Strausberg und Seelow beschlossen. Die Entscheidung sorgt insbesondere bei den rund 160 Beschäftigten des bisherigen Verkehrsunternehmens Mobus für Unsicherheit.
Barnimer Busgesellschaft soll Busverkehr übernehmen
Ab dem 1. Januar 2027 soll die Barnimer Busgesellschaft (BBG) im Rahmen einer Notvergabe den Busverkehr in den betroffenen Gebieten sicherstellen. Hintergrund sind Schwierigkeiten beim regulären Vergabeverfahren, durch die eine Übergangslösung notwendig geworden ist.
Mit dieser Entscheidung will der Landkreis verhindern, dass wichtige Busverbindungen zum Jahreswechsel gefährdet werden. Besonders für Schülerinnen und Schüler, Berufspendler sowie Menschen ohne eigenes Auto ist ein zuverlässiger Linienverkehr unverzichtbar. https://link.amazon/B0jj1LxcC
Beschäftigte sorgen sich um ihre berufliche Zukunft
Für die rund 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Mobus bringt der Beschluss erhebliche Unsicherheit mit sich. Viele von ihnen sind seit Jahren im regionalen Busverkehr tätig.
Wie es mit ihren Arbeitsplätzen weitergeht und welche Beschäftigungsmöglichkeiten sich unter den veränderten Bedingungen ergeben, ist derzeit nicht abschließend geklärt.
Die Sorgen der Belegschaft wurden auch außerhalb des Unternehmens sichtbar. Zahlreiche Mobus-Beschäftigte kamen zur Sitzung des Kreistages nach Seelow, um die Entwicklung unmittelbar zu verfolgen.
Schwieriges Vergabeverfahren
Bereits im Juli 2025 hatte sich der Landkreis entschieden, die Busverkehrsleistungen im sogenannten Linienbündel BUSMOL-1 ab Januar 2027 neu auszuschreiben.
Das Verkehrsgebiet umfasst jährlich rund fünf Millionen Fahrplankilometer. Neben regulären Linienverbindungen gehören auch Schülerbeförderung und ergänzende Rufbusangebote dazu.
Nach Problemen im Vergabeverfahren und einem Widerspruch musste der Landkreis kurzfristig eine andere Lösung für die Fortführung des Busverkehrs finden. https://www.anbita.com/kleinanzeigen/inserieren/
Was bedeutet die Entscheidung für Fahrgäste?
Für die Menschen in Strausberg, Seelow und den umliegenden Gemeinden steht vor allem die Frage im Mittelpunkt, ob ihre gewohnten Busverbindungen auch im kommenden Jahr zuverlässig angeboten werden.
Die Notvergabe soll zunächst die Fortführung der Verkehrsleistungen ermöglichen. Welche konkreten Veränderungen sich bei Fahrplänen, Fahrzeugeinsatz oder Betriebsabläufen ergeben, bleibt abzuwarten.
Insbesondere der Schülerverkehr benötigt frühzeitig Klarheit, damit der tägliche Weg zur Schule auch nach dem Jahreswechsel organisiert werden kann.
Wie geht es jetzt weiter?
Mit dem Kreistagsbeschluss ist eine wichtige Entscheidung zur Sicherung des Nahverkehrs gefallen. Allerdings sind damit noch nicht sämtliche Fragen beantwortet.
Während die Fahrgäste auf einen möglichst reibungslosen Übergang hoffen, geht es für die Mobus-Belegschaft um ihre berufliche Zukunft. https://www.anbita.com/radio/
Die kommenden Wochen werden zeigen, wie die Übernahme des Busverkehrs organisiert wird und welche Perspektiven sich für die betroffenen Beschäftigten ergeben.
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